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Informationen zu dem Trauergesprächskreis Prenzlau und Templin finden Sie/findet ihr unter Aktuelles/Rundbrief.
Sterbebegleitungen durch Ambulante Hospizdienste in Brandenburg  können weiterhin geleistet werden!  Nach den weitreichenden Einschränkungen im Zuge der  Eindämmungsversuche des Covid-19 Virus war zunächst unklar, wie und ob  Sterbebegleitungen unter diesen Umständen durchgeführt werden können.  Nachdem die Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Brandenburg im Gespräch  mit der Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz  des Landes Brandenburg, Frau Ursula Nonnenmacher, die Situation  Sterbender und der Familien erörtert hatte, fand diese wichtige Arbeit  Berücksichtigung in der aktuellen Eindämmungsverordnung vom 22.03.2020.   In dieser heißt es unter 1.:  „Das Betreten öffentlicher Orte wird bis zum 5. April 2020 (24.00 Uhr)  untersagt. Öffentliche Orte sind insbesondere öffentliche Wege, Straßen,  Plätze, Verkehrseinrichtungen, Grünanlagen und Parks. Um notwendige Wege  zurücklegen zu können oder zum Beispiel Sport treiben zu können, gibt es  Ausnahmen:  zur Wahrnehmung beruflicher Tätigkeiten und zum Aufsuchen des Arbeitsplatzes, zur Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuche); dazu gehören auch Psycho- und Physiotherapeuten, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist, zur Abgabe von Blutspenden, zum Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) sowie zur Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich und zur Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, zur Begleitung Sterbender sowie zur Teilnahme an Beisetzungen im engsten Familienkreis, für Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie zur Versorgung von Tieren, zur Wahrnehmung dringend und nachweislich erforderlicher Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren. Diese Erlaubnisse stehen unter dem Vorbehalt, dass der Aufenthalt nur allein,  in Begleitung der im jeweiligen Haushalt lebenden Personen oder einer nicht  im jeweiligen Haushalt lebenden Person erfolgt. Dabei ist ein Abstand von       1,5 Metern einzuhalten.“  Unter Punkt 10. der Verordnung heißt es weiter:  „Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Vorsorge- und  Rehabilitationseinrichtungen dürfen – wie bisher – keinen Besuch empfangen.  Ausgenommen sind ab sofort Hospize. Kinder unter 16 Jahren dürfen einmal  am Tag von einer nahestehenden Person für eine Stunde Besuch empfangen,  allerdings nicht von Menschen mit Atemwegsinfektionen. Schwerstkranke  dürfen – insbesondere zur Sterbebegleitung – Besuch von Seelsorgern,  Urkundspersonen sowie nach ärztlicher Genehmigung von ihnen  nahestehenden Personen empfangen.“  Somit sind Sterbebegleitungen weiterhin möglich unter Einhaltung der  sonstigen Regelungen, wie Abstands- und Hygieneregelungen. Begleitungen,  die ehrenamtlich Mitarbeitende aktuell durchführen oder leisten, werden nach  individueller Beratung und Abwägung der Situation weitergeführt, z.T. auch für  die Zeit der Einschränkungen unterbrochen. In einigen Einrichtungen besteht  generelles Besuchsverbot, woran sich selbstverständlich auch unsere  ehrenamtlich Mitarbeitenden halten. Der Hospizverein erstellt für alle ehren-  und hauptamtlich Mitarbeitenden eine Bescheinigung, die es ihnen ermöglicht,  sich auch bei Nachfrage auszuweisen. Denn gerade unter den aktuellen  Bedingungen ist eine Begleitung am Lebensende oder die Aufrechterhaltung  einer solchen Begleitung sehr wichtig. Ein wichtiges Zeichen auch für all jene,  die gerade aktuell die Hilfe des Hospizvereines in Anspruch nehmen möchten,  aber durch die weitreichenden Maßnahmen verunsichert sind. Begleitung und  Beratung sind weiter, wenn auch mit Einschränkungen, möglich. Oft haben wir  es erlebt, dass auch schon ein beratendes Gespräch mit einer Koordinatorin  Entspannung und Ruhe in eine Familie bringen kann und diese befähigt, mit  der Situation gelassener und eigenverantwortlich umzugehen. 
Aufgrund der momentanen Coronasituation kommt es natürlich auch in unserer Arbeit zu Einschränkungen. Wir sind aber weiterhin für Sie da! Telefonisch und persönlich! Tel. 0174 43 42 825 Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben gute Gesundheit!
gefördert durch den Landkreis Uckermark
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